B2B-Internationalisierung im Online Marketing | morefire Kneipentalk

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Herzlich Willkommen zum morefire
Kneipentalk heute einen fantastischen Gast! Die Britta von Trusted Shops und Ich
werde mit der Britta gleich über das Thema B2B Online Marketing und
auch “wie kann Ich internationalisieren mit, schweres Wort internationalisieren,
mit Online Marketing im B2B Geschäft? Da hat die Britta super viel Erfahrung, weil
Trusted Shops genau das gemacht hat. Schön dass Du da bist Britta. Ja Danke für die Einladung Robin. So, ich glaube da so glaube
Trusted Shops muss man keinem unserer Zuschauer irgendwie erklären, wer Trusted
Shops nicht kennt, einfach mal danach googlen. Aber Ihr seid ja, Ihr habt eine
extrem große Markenbekanntheit, insbesondere in der Dachregion im B2C Segment, weil irgendwie jeder der mal online eingekauft hat, sollte mal Euer Siegel gesehen haben, das kann man mal voraussetzen. Die meisten kennen es auch irgendwie, aber das Geld verdient Ihr ja im B2B Geschäft, das heißt die Shopbetreiber, die Händler, das sind ja Eure Partner und
dementsprechend, wenn Ihr Marketing für Euch macht, Dein Fokus liegt darauf neue Kunden dann oder Shopbetreiber zu akquirieren. Richtig
wiedergegeben alles? Genau, unser Team fokussiert sich komplett auf das
Marketing fürs Neukundengeschäft und da neue Kontakte zu generieren und Du hast
Recht, im Dachbereich sind wir schon stark aufgestellt, nicht nur im B2C Bereich, sondern auch im B2B Bereich. Das heißt unsere Vertriebler im Dachbereich, die haben Glück. Wenn die jemanden anrufen, Shopbetreiber, dann ist
relativ selten, dass derjenige sagt, er kam mit dem Begriff gar nichts anfangen.
Aber was halt trotzdem noch eine Schwierigkeit ist, ist, dass dann viele
Shopbetreiber das schonmal gehört haben, das Gütesiegel vielleicht kennen, aber
nicht wirklich wissen, was noch dahintersteckt und die Shopbetreiber sich dann
manchmal nicht mehr mit den Details beschäftigen. Und wir möchten den
Shopbetreibern einfach auch zeigen, welche Features für sie eigentlich noch
dahinterstecken, weil das ist nicht nur das Gütesiegel, sondern es sind auch
Shopbewertungen, Produktbewertungen, wir haben eine ganz starke Legal-Truppe mit Abmahnschutz. Wir launchen jetzt ein neues Produkt für die DSGVO, Ich glaube man kann es nicht mehr hören im Moment, aber da gibt es halt viele
Features die noch nicht bekannt sind und die man trotzdem noch bekannt machen
kann. Sehr schön, also das heißt die gestützte und ungestützte
Markenbekanntheit wahrscheinlich im B2B Segment bei Online Shop Betreibern ist
gigantisch hoch, heißt Euer Fokus liegt darauf auch die, die Euch vielleicht kennen, aber noch nicht irgendwie im Einsatz haben, erstmal generell bei
Euch irgendwie mit in den Funnel, sage ich jetzt mal, reinzukriegen. Und dann auch bei denen, die Euch kennen, die zusätzlichen Service Dienstleistungen,
neben dem Gütesiegel, auch da zu platzieren. Genau. Und was mir halt in der Vergangenheit sehr sehr stark aufgefallen ist, Ihr nutzt dafür sehr intensiv, sehr qualitativ Content Marketing. Geht das
nur mir so oder stimmt das tatsächlich, dass Ihr da gerade die letzten sage ich
mal anderthalb Jahre sehr sehr stark auch reininvestiert habt. Ja, die letzten anderthalb/ zwei Jahre ist ein guter Guess, also da haben wir wirklich nochmal angefangen, das ganze Content Marketing umzukrempeln. Wir haben eigentlich schon immer irgendwie Content produziert bei Trusted Shops, wir sind jetzt seit 99 am Markt, haben gerade den Rechtsbereich mit vielen Experten besetzt und können da viel Content produzieren, aber das war oft nicht so zielgerichtet wie wir das jetzt machen können. Und vor zwei Jahren haben wir
angefangen, unsere ganze Sales Abteilung auch umzustellen, also da war dann auch
der Smarketing Approach hinter, wie man das jetzt im Neudeutsch nennt. Wo der herkommt, da kommen wir gleich drauf. Ja genau, also mein Chef hat das dann damals mitgebracht in die Firma, der den Ansatz schon erprobt hat, in einem etwas kleineren Umfeld, mit seinem Startup damals. Und konnte deswegen seine Erfahrungen da mitreinbringen. Und für Ihn war ganz klar: “Wir müssen die ganze Organisation ein
bisschen neu gestalten, um die Vertriebler und die verantwortlichen
Marketeers auch wirklich zusammen zu bringen, weil Trusted Shops ist
mittlerweile bei einer Größe, wir sind 260 Leute international. Und da sind die Wege dann doch manchmal länger als man sie haben
möchte und von daher haben wir uns dafür entschieden, wirklich Marketing
aufzuteilen und Marketing einmal für das Neukundengeschäft zu machen und eher
Marketing für Bestandskunden für Produkt Features und dann auch die jeweiligen
Vertriebler da mitranzubringen, damit Marketing genauer weiß, “was will Vertrieb
eigentlich? Was sind die Insides, die Vertrieb dann von den Kunden auch
mitnehmen kann und andererseits aber auch, dass die Vertriebler genau wissen,
was da überhaupt passiert. Okay…wie Du sagst, Content Marketing macht Ihr irgendwie
gefühlt seit Ewigkeiten, das geht uns als Agentur ja auch so, Ihr habt auch seit Ewigkeiten den Blog und das war glaube Ich auch das Erste, was Ich bei Euch vor Urzeiten
gesehen hab, diesen Shopbetreiber-Blog dann auch, ich weiß nicht, wie lange es den schon gibt, aber ungefähr so lange wie es das Internet gibt, gefühlt gerade. Den habe ich auch immer schon gelesen, obwohl ich jetzt irgendwie nie
Shopbetreiber war, weil es ist halt irgendwie alles, was irgendwie mit E-Commerce zu tun hat, da bewegt Ihr Euch ja drumherum. Und das auch mit einer starken Truppe, die dann auch da die Inhalte erstellt. Genau, also wir haben eine eigene Unit mit Rechtexperten. Und auch eine dedizierte Person, den Martin, der komplett sich mit neuen Urteilen auseinandersetzt und die dann so aufbereitet, dass sie jeder andere verstehen kann, der auch keine legal Expertise hat. Ok. Was ist neben dem Blog, was macht Ihr noch, was im weitesten Sinne irgendwie zum Thema Content
Marketing zählt. Ja wir bieten auch dann tiefergreifende Informationen an, in Form von White Papers oder eBooks, die dann
oft an ein Blog-Thema anknüpfen, aber noch tiefergehende Informationen bieten
sollen. Genauso wie Webinare, wir machen im
Moment ungefähr eins im Monat auch mit den gleichen Themen, alles rund um E-Commerce und Online Marketing. Prost. Und genau, versuchen da halt wirklich umfassend zu sein und alles
abzudecken, was ein Shopbetreiber oder auch E-Commerce Agenturen
interessieren könnte. Und dabei ist einfach wichtig, dass man sich auf seine
Persona konzentriert, dass man weiß für wen macht man das Ganze. Also auch da
haben wir Aufwand am Anfang reingesteckt und natürlich hatten wir mal auch schon
Personas bei uns im Unternehmen, das ist Marketing-Einmaleins, aber trotzdem
verändern sich solche Personas und wenn man genau weiß, mit welchem Zweck man
diese Personas erstellt, kommt oft auch nochmal was anderes raus. Von daher
haben wir uns da sehr eingehend mit beschäftigt: “Wie sieht eigentlich der
typische Shopbetreiber bei uns aus?” und haben da auch viele Themen identifiziert,
die gar nicht sofort mit E-Commerce oder Online Marketing zu tun haben, sondern
Zeitmanagement. Zeitmanagement ist natürlich ein Thema für alle Arbeitenden,
aber so war es dann speziell für Leute im E-Commerce aufzubereiten. Weil so ein
typischer Shopbetreiber, der ist erstmal ein Kaufmann. Das heißt, der muss sein Geschäft im Griff haben, der muss vielleicht zu Weihnachten auch mal die
Pakete mitpacken, wenn es eng wird, der ist ja ein Allrounder und überall involviert und
dazu muss er sich dann auch noch mit den neuen E-Commerce-Wegen auseinandersetzen, mit neuen Online Marketing Sachen, also Dinge, wo wir Marketeers uns mehr reinstürzen
können, das hat ein Shopbetreiber nicht unbedingt immer so auf dem Zettel, dass
er sich da wirklich viel Zeit für nehmen kann. Von daher ist der in alle Prozesse
immer so ein bisschen involviert. Wenn ich das dann richtig verstehe, dann ist so zu den Personas, das ist dann jetzt nicht die riesen E-Commerce Shops, die Ihr dann auch damit irgendwie adressiert, sondern eher
kleinere Shops, die mit einer kleinen Truppe quasi, Ihr Geschäft nach vorne bringen wollen. Genau. Also gerade auch für kleine und
mittelständische Unternehmen lohnt es sich die Produkte einzusetzen, weil es soll
Vertrauen erzeugen. Und natürlich können größere Unternehmen auf stärkeres Vertrauen schon zurückgreifen. Ein kleinerer Shopbetreiber, der hat vielleicht öfter mal Kunden, die sich die
Frage stellen: “Kann ich da jetzt einkaufen? Was passiert, wenn das ein
Betrügershop ist, kriege ich vielleicht mein Geld nicht zurück? ” Und da kann es dann nochmal den Ausschlag geben, wenn der Konsument sehen kann: “Hey ich würde mein Geld zurück bekommen”, weil er hat einen Siegel, wenn da irgendwas
schief läuft und andere Kunden haben schon gute Erfahrungen gemacht. Das heißt
bei denen kann das einfach nochmal einen großen Push geben. Ok super und Du hast damit auch schon quasi den ersten Tipp ganz unterschwellig
jetzt mal bereitgestellt, nämlich wenn das Thema Content Marketing B2B
angeht, macht wirklich Personas. Macht das Ganze strategisch, denn es super, wenn Ihr Inhalte erstellt. Aber Ihr solltet Euch vorher überlegen: “Wer soll das
konsumieren, mit mit welcher Zielsetzung da auch einfach hinter?” Auf jeden Fall. Und dann, dass diese Personas auch im gesamten Unternehmen bekannt sind und nicht
einfach nur das Marketing oder nur der Vertrieb die Persona kennt, sondern
das halt eben auch mit diesen Personas gearbeitet wird. Das zum Beispiel auch so ein Customer Care Bereich, die einfach sagen können: “Lustig, dass Ihr eine Persona erstellt habt, die stimmt aber nicht.” Genau, da haben wir auch drauf geachtet, dass wir dann auch die Eindrücke zur Persona von den Vetrieblern und von unseren Customer Success Managern eingeholt haben und Gott sei Dank hat sich das gedeckt, ansonsten hätten wir das Ganze noch einmal überdenken müssen. Aber so haben wir unabhängig eigentlich die gleichen Ergebnisse, auch nochmal aus den Köpfen der Personen rausziehen können, die den Kundenkontakt haben. Ok, super und wir haben ja jetzt schon ein Bereich Content Marketing, hatten wir auch schon das Thema direkt “Funnel” angesprochen. Und den Smarketing-Ansatz, weil soweit Ich weiß, kommt dieser Smarketing Begriff von Hubspot und Ihr setzt ja auch für
Marketing Automation und dann halt eben auch die Erweiterung des Content
Marketing setzt Ihr, genauso wie wir selber auch und einige unserer Kunden auch , Hubspot ein. Und erzähl mal ein bisschen was über Hubspot, beziehungsweise über Marketing Automation in Kombination mit Content Marketing, wie
setzt Ihr das ein? Wie ist da so ein Prozess und welche Anknüpfungspunkte
habt Ihr da? Also Hubspot ist erstmal ein Tool, wo Du sehr umfassend arbeiten kannst. Also Du kannst sowohl die Webseite damit erstellen, als auch Blogs als auch Landing Pages, Du kannst
Newsletter damit verschicken, aber auch sogenannte Nutering Emails, das sind
dann Emails die eher interessensbasiert sind, eher intentbasiert, das heißt Du
kannst nochmal weitere Contents vorschlagen, für jemand der sich schon
für Dinge bei Dir interessiert hat. Und der Vorteil ist einfach, dass das schon
aus einer Hand kommt. Also Du hast keinen Stress mehr damit die Daten nochmal
irgendwo zusammenzuführen und zu integrieren, was halt auch immer ein großes Stressthema sein kann, sondern alles passiert
an einem Ort und Du hast die Daten zu Deiner Zielgruppe alles zusammen. Ja unser Prozess ist so, wir haben bei uns im Team auch drei
Bereiche würde Ich jetzt mal sagen, also einmal den Content Bereich mit Redakteuren, die dann die ganzen Inhalte erstellen. Sowohl die Blogartikel, als auch die
höherwertigeren Download-Angebote wie jetzt White Paper oder eBooks. Dann haben
wir den Bereich Online-Marketing, die dann den ganzen Content unters Volk
bringen. Das Seeding und Outreach, ein bisschen Buzzword Bingo machen…Ja, wo wir natürlich mit SEO Aspekten arbeiten, Facebook ist ein ganz großer
Channel für uns. Andere Social Media Kanäle Linkedin, Xing, Twitter, genau… also
im Prinzip überall, wo man unsere Zielgruppe erreichen kann und wo wir
auch gerne weiter experimentieren, wo wir unsere Zielgruppe erreichen können. Und
dann am Schluss steht eigentlich das E-Mail-Marketing, die dann das ganze
Nurturing, haben wir nochmal einen schönen Begriff, vornimmt. Das heißt, die
Kontakte, die wir auch mit allgemeinen Inhalten erreicht haben, die weiter zu
bespielen und aufgrund des Interesses, was die Kontakte am Anfang
haben, auch die Aspekte zu zeigen, wie können wir mit unseren Produkten
eigentlich helfen? Also ganz klassisch, wenn wir Content erstellen, wie Du dann
Konversionsrate im Shop erstellen kannst. Ich denke das ist ein Thema, das jeden
Shopbetreiber interessieren sollte. Und wahrscheinlich auch tut, wo wir dann allgemeine Tipps geben, “was kannst Du tun, um Deine Konversionsrate noch höher zu treiben”
und der Kontakt reagiert dadrauf, dann wissen wir, dass das ein Problem ist vom
Shopbetreiber und können dann im zweiten Schritt zum Beispiel sagen, “wie Du mit
Kundenbewertungen Deine Konversionsrate steigern kannst” und wenn er auch darauf
reagiert, wissen wir, dass er Kundenbewertungen als mögliche Lösung für sein
Problem ansieht. Ok cool und du hast jetzt gerade schon ein
bisschen die sozialen Netzwerke angesprochen, über die Ihr dann
quasi Traffic für Euer Content Marketing dann auch akquiriert. Du hast Facebook
Xing, Linkedin und Twitter genannt, wobei insbesondere und Xing und Linkedin sind ja
so die klassischen Business Netzwerke. Twitter ist irgendwo so dazwischen. Facebook, wir merken es immer wieder, stößt ab und zu auf irritierte Blicke, wenn wir sagen
Facebook als B2B Instrument. Erzähl, wie sind Eure Erfahrungen? Ja also am Anfang
war auch intern erstmal großes Augenrollen, “was wollt Ihr denn auf
Facebook? Wir wollen doch die Shopbetreiber erwischen und Facebook ist
ein privates Netzwerk.” Aber da hat sich einfach ganz viel getan
so in der letzten Zeit und man darf einfach nicht vergessen, die Shopbetreiber sind ja auch normale Personen und gerade wenn…es sind Menschen… es sind Menschen, genau…. und ja gerade wenn die aus einem kleineren oder mittelständischen Shop kommen die haben halt weniger dann die
Arbeitszeiten die von “nine to five” gehen und bis 5 Uhr sind sie quasi der Onlineshopbetreiber und ab 17.01 Uhr sind sie plötzlich der Privatmensch, das funktioniert
nicht. Und wenn Du bei Facebook durch Deine Timelines scrollst und du siehst
interessante Inhalte, die du auch ansonsten den ganzen Tag auf dem Schirm
hast, dann erreichst Du da auch die Leute. Und wenn das Inhalt ist, der dann noch
gut konsumierbar ist, das heißt in der Sprache geschrieben, wie man sich da
auch mit beschäftigen mag. Also nicht immer dieses Bullshit Bingo spielen und
nicht immer nur diese high-class-Begriffe verwenden, sondern das einfach
mal so erklären, dass auch jeder das, vielleicht auch nach Feierabend, sich
nochmal durchlesen kann. Ja und bitte keinen Pressemitteilungsstil irgendwie da raushauen und das Unternehmen informiert, sondern so wie
Ihr es dann ja auch macht, so wie Du es gerade schilderst, wirklich relevante Inhalte,
wenn Du halt eben sagst, “okay wir haben eine Zielgruppe, das sind Shopbetreiber, die haben aber ein Problem mit Zeitmanagement. Also wieso nicht das Thema Zeitmanagement da adressieren, zum Beispiel um 23 Uhr abends das mal raushauen, weil wer da dann noch und online ist und sich mit relevanten Inhalten beschäftigt… Genau… und wir merken auch Facebook funktioniert im B2B extrem gut, weil die Targeting Optionen, die Du dann ja auch wenn Du wenn Content dann über Facebook dann auch mit Ads befeuern willst, die sind sehr B2B
relevant. Also Du kannst da sehr sehr gute Möglichkeiten machen. Kannst Du ein
bisschen verraten, welche Targeting Optionen Ihr da dann auch selber nutzt
für Eure Zielgruppen, was so Beispiele sind, wo Du sagst, “ok, da errreiche Ich das B2b Publikum eigentlich.” Angefangen haben wir mit dem klassischen Interessenstargeting, also auch da hat man schon einige Möglichkeiten. Durch Aktivitäten, die der Shopbetreiber auch auf Facebook ausführt. Sei es, dass er zu Veranstaltungen geht, die einen E-Commerce Bezug haben, als auch andere Seiten geliked haben, also da hat man schon einen ganz guten Anfangspunkt. Aber ja der Weg ist dann dahin aufgrund der Charaktere, die man dann schon als gutes Leads qualifiziert hat, aufgrund derer neue Leute anzusprechen. Und Ich sehe in meiner Timeline kein anderes Unternehmen, was so intensiv mit Lead Ads bei Facebook
arbeitet, wie Ihr. Das mal so als Feedback. Es kann sein, dass Ich da in
meiner Filter Bubble irgendwie bin und drum herum machen das ganz ganz viele.
Ich sehe halt eben, dass Ihr da sehr sehr intensiv mit arbeitet, da Ihr das über einen
längeren Zeitraum macht, gehe ich davon aus, dass Ihr auch ganz happy mit den
Ergebnissen seid. Genau. Es waren am Anfang natürlich A/B-Tests, wer nicht testet, ist irgendwie blöd. Und da haben wir uns das angeschaut, wie viele Leads können wir mit den klassischen Conversion Kampagnen erreichen? Und wie viele mit den Lead Kampagnen? Und wie ist auch der CPL, also der Cost per Lead, dahinter? Und da war sowohl die Anzahl, als auch der CPL, war deutlich besser bei den Lead Kampagnen. Das mag auch damit zusammenhängen, dass unsere eigenen Webseiten noch nicht vollkommen mobil optimiert waren zu
allen Zeiten, ein Thema wo man sich eigentlich an den Kopf packt und sagt: “Es ist ja nichts Neues.” Aber auch da, es ist nicht mal eben so gemacht, bei einem
größeren Unternehmen, dass man seine kompletten Webseiten umstellt und
manche Tode muss man einfach sterben und das war dann bei uns einfach, dass dann
auch die mobile Optimierung noch nicht in dem vollen Maße passiert war, wie es
hätte sein können. Und von daher haben wir gesehen, die Shopbetreiber oder unsere
Zielgruppe ist happy, wenn sie die Daten direkt auf Facebook ausfüllen können und
was man ja auch nicht vergessen darf, also einmal verlässt du die Plattform
nicht, aber einige Daten sind ja auch schon vorausgefüllt, das heißt Du sparst
Dir einige Formularfelder, wie Deinen Namen nochmal einzutippen oder Deine E-Mail Adresse, sondern Du bist eigentlich sehr schnell dann wirklich bei dem
Content den Du haben wolltest. Und die Daten landen dann von der Lead Ad quasi direkt
bei Euch in Hubspot, im CRM bzw. in der Marketing Automation und ab dann bespielt Ihr die darüber und wenn Ich es richtig interpretiere, die Anzeigen die ich dann
sonst von Euch sehe, kombiniert das dann auch wieder mit Facebook Retargeting?
Wenn ich das richtig so bei mir selber wahrnehme. Genau, also generell sind E-Mails bei unserer Zielgruppe immer noch hoch im Kurs. Also wir haben auch einen Newsletter, der schon sehr lange Bestand hat und wo wir viele treue Leser haben, auch viele Leser die seit Jahren dabei sind, aber sich nicht für ein Produkt von uns entscheiden, was auch vollkommen ok ist. Die einfach sagen, ich finde Euren Content und Eure News gut und da freuen wir uns auch drüber, wenn wir da Feedback bekommen. Aber es gibt auch Leute, die sind einfach nicht
E-mail affin und wenn Ich die über diese klassischen Nurturing E-Mails, die halt
auch in einem Hubspot Inbound-Prozess beschrieben sind, nicht erreichen kann.
Dann muss Ich es auf andere Wege probieren. Und wenn die weiterhin Content über Facebook haben möchten, dann geben wir Ihnen das auch gerne. E-Mail ist halt günstiger zu verschicken, aber genau, es ist ja… der Nutzer
entscheidet durch sein Verhalten ja im Prinzip wie er angesprochen werden
möchte. Habt Ihr da auch dann irgendwie schon überlegt, so die nächste Stufe
von E-Mail-Marketing quasi Messenger, Facebook Messenger irgendwie intensiver zu nutzen? Haben wir auch schon überlegt, aber sind noch nicht wirklich bei irgendetwas spruchreifem. Ist leicht gesagt und leicht gestartet eigentlich mit, aber ja, Ihr habt ja auch einen sehr sehr hohen qualitativen Anspruch in
eigener Redaktion, die Umsetzung im Haus, da steckt man ja sehr sehr viel
Energie in die Qualität und da müssen dann natürlich auch so Messenger Geschichten,
müssen natürlich dann auch diesen qualitativen Anspruch wahrscheinlich gerecht werden. Das ist nicht so easy. Genau und es gibt auch immer wieder einfach interne Sachen, interne organisatorische Sachen. Zum Beispiel Du hast schon gesagt, wir haben einen B2B, aber auch einen B2C Bereich. Und unsere Facebookseite, die ist im Moment mit höherem Fokus auf B2C. Okay. Und haben uns erstmal gegen eine eigene B2B Facebookseite entschieden, weil wir mit den Anzeigen einfach unsere Leute da schon erreichen. Aber auch da müsste man gucken, wo platziert man diesen Messenger-Bot und
was soll der überhaupt tun und wie kann der die Zielgruppen auch nochmal auseinander weisen, weil wir haben auch viele Anfragen vom B2C, was auch ganz wichtig
ist, dass Käufer die in einem Shop eingekauft haben, die bei uns Mitglied sind und es gibt irgendein Problem. Da stehen wir auch zu, da sind wir sehr schnell, dass wir
auch zwischen dem Käufer und dem Shop vermitteln und da auch Problemlösungen
anbieten. Und von daher soll halt keiner, der eine Anfrage anstellt irgendwo erstmal lange Zeit in irgendwelchen Eintütungsprozessen verloren gehen. Ja ok, dann heißt das im Messenger Bereich seid ihr schon aktiv, aber dann
halt im B2C Bereich und im B2B noch gar nicht. Ne sind wir noch nicht, sondern wir überlegen noch wie wir uns da am besten aufstellen. Okay. Aber Newsletter was Du
gesagt hast, ist ganz wichtig, so wie es derjenige haben möchte. Also der Double-Opt-In, wer den jetzt nicht macht, wo die DSGVO vor der Tür steht, ja der legt sich ein
ganz dickes Ei ins Nest. Aber man muss auch sagen, dass der Double-Opt-In ja auch
eine Berechtigung hat, um nochmal rauszufiltern. Also es ist quasi der erste Step, wo jeder sagen kann ich möchte tatsächlich E-mails von diesem
Unternehmen bekommen und wenn derjenige das nicht möchte, dann ist das auch in
Ordnung. Ja, dann macht auch die beste Marketing
Automation irgendwie keinen Sinn, bzw. wird einfach nicht funktionieren. Ok also wir haben jetzt beim Thema so Marketing Automation bzw. Content Marketing so angetriggert, einen Blog, der halt eben auch wie gesagt auch SEO Aspekte berücksichtigt, Ihr macht Webinare sorgt dafür, dass die Leute halt über soziale Netzwerke
auch angetriggert werden, versucht sie dann den ersten Kontakt zu machen,
die E-Mail abzufangen, die E-Mails anzureichern via Marketing Automation, um dann die Leute sukzessive mit Euren relevanten Inhalten, aber auch den
passenden Produkten, sage ich mal dann vertraut zu machen, um sie dann im
Laufe des Prozesses zu glücklichen Kunden zu machen, richtig verstanden?
Genau und was wir noch nicht besprochen haben, was glaube ich auch nochmal wichtig ist,
beim ganzen Nurturing Prozess, dass man da so relevant bleibt wie möglich, also das
heißt, ich versuche ja immer nachher auch meine Lösung als Problemlöser darzustellen und da es ist einfach wichtig, dass ich
die Produkte auch so runterbreche, dass ich nachher Nutering Fahrt aufbauen
kann. Also wenn ich Awarness erzeuge mit irgendeinem Thema, was ich aber nur auf
Biegen und Brechen irgendwie zu uns zurückführen kann, dann muss ich mir
Gedanken machen. Also klar, wollen wir auch generelle Awarnessthemen spielen und wir wollen auch der Experte und Partner an der Seite sein, aber man muss sich
immer Gedanken machen, dass man das Ganze auch nochmal von oben aufdröselt, also
sich auch nochmal Gedanken macht: “Das ist mein Produkt und welche Probleme löst
das und wie kann Ich das weiterhin auf Awarness Content runterdröseln.” Das heißt im Laufe des Handels geht Ihr dann auch hin und versucht die Inhalte
näher an die Produkte heranzuführen, dass da einfach so der bessere Fit ist, er
hat sich inhaltlich gerade mit dem Thema Kundenbewertungen beschäftigt, also
liefer ihnen auch inhalte dazu um das produkt dann passend daneben platzieren
zu können wenn ich es richtig verstanden hat also derjenige der sich für was
interessiert hat und er sagt gerade in deutschland habt ihr so 11 prozesse
können wir das ganze skalieren das heißt wir können können wir uns hingegen sagen
okay in deutschland funktioniert das mega gut
lasst uns das ganze doch nach uk bringen wir machen das ganz einfach auf englisch
und los geht sondern wir da genauso erfolgreich sein funktioniert das bei
euch funktioniert internationalisierung es kommt immer noch mal auf den markt
gerade mit justin markt genannt schwierig ist also einfach überlaufen
oder marken sehr viel passiert wo viele anbieter unterwegs sind und auch gerade
im content marketing soweit alles auf englisch reden will
und da bist du jetzt noch nicht der einzige wenn du mit einem neuen
whitepaper zu dpa korr sondern dann gibt es einfach schon sehr viel und da musst
du noch mehr wert darauf legen dass du dich einfach herabsetzen kann also ja
das ist auch so und erfahrung bei anderen be to be geschichten die wir
machen das uk ist auch immer dass ein lauf tor nach europa für die amerikaner
weil man das gleich sprachraum und deswegen ist der markt oft sehr weit und
komplett überlaufen mit amerikanischen unternehmen aber auch mit mit englischen
unternehmens war wahrscheinlich dann auch so der punkt über den ihr dann
dadurch stolper zeit wir haben uns bewusst dafür entschieden
die europäische vertrauens markt zu sein und da auch einfach auf diesen raum zu
fokussieren der trotzdem viele unterschiedliche aspekte beinhaltet aber
dann haben wir auch einfach immer die regel experts dahinter die wir auch für
jedes land aufstellen möchten und dabei mit europa schon genug fokus und ok war
jetzt ein beispiel was eher schwierig ist aber wir haben auch merkt wo wir
merken content marketing da haben die leute dann doch drauf
gewartet was haben irgendwie ein schönes gefühl so zum beispiel es gibt keinen
guten e commerce content auf spanisch bisher oder in sparen wenig okay also da
merken wir schon das ist sehr gut angenommen wird wenn du content
bereitstellt der relevant ist für für spanien also auch da du kannst du nicht
einfach übersetzen du kannst viel über setzen also die
themen wiederholen sich schon in vielen märkten also ein shopbetreiber möchte
halt wissen wir eine konversionsrate steigern kann oder wie er seine perfekte
produkt seite aufbaut oder wie seo maßnahmen stärker einführen kann aber
die themen sind schon ähnlich aber sie müssen halt angepasst sein und wenn wenn
ihren neuen markt austesten wollte ok ja offensichtlich und getestet mit
überschaubarem erfolg gesagt ihr spanien geht gut weil da kommen wir mit dem
content an wie geht den neuen markt rein meistens versuchen wir ja erst mal über
vertriebler zu horchen wie ist überhaupt der bedarf und einmal auszutesten wie
ist das im 11 gespräch von den vertrieb bei unseren produkten ist es ja sowieso
schon gut das ist eher beratungsintensiv ist das heißt niemand da die wenigsten
sagen ja ich hab jetzt mal schnell gütesiegel oder ich bewerbe mich um wird
die siegel sondern da ist meistens ein bisschen mehr beratungszeit zwischen von
neuer kameras ganz gut ausprobieren mit telefonaten dass wir haben anschaut wie
wir reagieren eigentlich schon betreiber im jeweiligen markt und wenn das gut
funktioniert und wir sehen wir dass eine integration vorhanden da kann man auch
noch weitere leeds und weitere bekanntheit dann mit den entsprechenden
marketing generieren also macht ihr macht dann wirklich einen sehr einfachen
test ohne vorher eine große strategie für den markt zu machen sondern testeten
stoßen wir auf positive resonanz und wenn dem so ist geht ein bisschen so in
dem in diesem sales fandel ein bisschen weiter nach oben und coupé wie können
wir dann mehr wenn es vielleicht vorher aufbauen um dann da auch leeds
einzusammeln das heißt content marketing startet nicht im neuen markt mit content
marketing sondern erstmal ob da was geht und geht dann in pfandl hoch dreck zu
content marketing bisher nicht wer auch mal spannender test bisher war es aber
einfach daraus geschuldet dass wir den ganzen neuen content marketing weg vor
zwei jahren angefangen haben und der dachbereich der oft als vorbild dient
und wir das dann in andere märkte übertragen oder versuchen entsprechend
anzupassen und ja es ist auch meistens gerade in
europa ist es so es gibt jetzt keinen markt wo wir noch überhaupt gar nicht
sind in europa also von daher ist das er mit welcher kraft geben an in welchem
markt rein aber ich weiß auch mal spannend nur mit content marketing zu
starten und erst von den sanften weg da zu etablieren gut aber ich vermute so
der der erste kalt test dann irgendwie mit vertrieblern oder ganz glatt
einfache sehr auf relevante keywords zu schalten dazu gucken wie es überhaupt
dass ihr das erste feedback macht durchaus sinn weil mit content zu
staaten erfahrungsgemäß dann über personen ausgesprochen so was die
personen das in spanien könnten wahrscheinlich ein bisschen anders sein
als in deutschland weil der der e-commerce-markt auch ein bisschen
anders ist das ist dann schon ziemliches brad macht wahrscheinlich sind das
tatsächlich im zweiten schritt zu machen also was man durchaus tun kann zum
beispiel italien jetzt auch so mag da sind wir nicht komplett raus also ein
wenig komplett drin also wir haben durchaus auch shopbetreiber in italien
die schon auf uns setzen aber es hat noch nichts von breiten
markt wie die anderen europäischen länder nun daran wann contest gestartet
dann ein whitepaper genommen und übersetzen entsprechend angepasst und
haben da mal eine kampagne gefahren um zu gucken wer ist denn da die reichweite
wie ich will dies erreichen wir wie teuer ist das und haben eine gute
ergebnisse erzielt also waren schneller und einfacher test also da war
eigentlich nicht viel aufwand nötig und den
ja einzuführen bisher müssen wir noch gucken dass wir die restlichen
organisatorischen dinge dahinter aufstellen aber organisation ist auch in
italien gar nicht so wichtig aber gut ich meine daten dann ja mitten im
content marketing ansatz mit dem lead generierung ansatz
das ist eine nette alternative um anstatt vertriebler loszuschicken und
einfach zugucken wenn ich in der lage qualitativ gute leads zu gewinnen und
wenn das klappt kann man dann ja auch darauf den in den handel dann wieder
aufbauen ja nicht unbedingt im vertrieb la zu
sparen sondern eher um das klassische lead management zu unterstützen
das ist ja auch gibt und was auch immer ein bestandteil sein wird ist dass man
schaut was gibt es für neue shop so was gibt es für relevante shops dass man
schaut höhle der löwen was gibt es da für neue shop sollte man die vielleicht
mal anrufen manchmal fragen ob man was gemeinsam tun kann
ich glaube dass das wird immer eine kombination sein aber mit content
marketing und mit immer marketing kannst du auch noch mal ganz andere kontakte
erreichen was wir auch haben ist dass jemand sich für ecommerce inhalte
interessiert aber keine url hinschreiben kann weil er schreibt dieses gerade noch
im aufbau weiß ich noch nicht und das und shops die kannst du mit
keinem management der welt recherchieren sondern das sind dann die chancen wo du
anrufen kannst und sagt hey du bist gerade ein shop aufzubauen gibt schon
was was ich dir beantworten kann anfragen können wir schon irgendwie
helfen und das ist sehr sehr weit oben im handel im prinzip im
entscheidungsprozess der leute das heißt man beim thema internationalisierung so
die erfahrung von euch ist machen machen schnellen test einfach auf dem markt
relevant ist testet dann auch unterschiedliche varianten ausguck den
markt genau an cocos generieren kannst und wenn es funktioniert dann sukzessive
im handel weiter nach oben wandern und da dann im prinzip die gleichen
mechaniken die du dann sogar vorn am anfang so ein bisschen vorgestellt hast
mach wirklich gute inhalte qualitativ gut hier halte ich auch igel themen
gehen immer ganz gut weil das irgendwie für jeden markt der wehr totale
schmerzpunkt und da dann ja mit gut inhalten leute anfüttern und datensätze
anreichern soziale netzwerke nutzen um datensätze zu gewinnen und auch
höherwertiger zu machen marketing automation einsetzen sauberes crm
aufbauen was man ganze menge inhalte glaube ich hoffe ihr seid ich total
überfordert aber ich glaube wenn man da die diese ganzen sachen mal durchgeht
ihr seid jetzt zwei jahre hast du alles gesagt da dran also daran sieht man
schon dass das ist ein ziemliches brett und man muss sich da einfach step by
step und wie durch quellen genau also optimieren kann man immer noch was
wichtiges sei relevant und auch wenn marketing auto menschen ganz viel geht
den leuten trotzdem nicht auf und sagt ja dass das ist ein ganz wichtiger punkt
der gerne mal vergessen wird wenn die dritte menschen nicht geöffnet wird dann
brauchst du die 4000 hinterherschicken sehr schön wenn ihr ansonsten irgendwie
sehen wollt wie gute das content marketing gute marketing automation
funktioniert nicht mehr sehen sie bei mir selber empfiehlt also ich schaue mir
die sachen die ihr macht an weil für mich ist dass man total inspiriert weil
die macht hochwertige inhalte und macht auch noch smart targeting optionen und
dementsprechend guckt euch an was die straße jobs macht weil die shopbetreiber
seit guckt ihr euch sowieso trusted shops an mit es gibt nicht nur das
gütesiegel wird ein ganz ganz vieles mehr
und da konnte eine ganze menge von lernen denn britta und kollegen machen
dann ziemlich ziemlich guten job in meinen augen
deswegen bin ich extrem froh dass du hier war es deine dein wissen bisschen
geteilt hast mit unseren zuschauern und bin gespannt wie das dann bei euch
insbesondere bereich der internationalisierung weiter geht vielen
dank britta und noch mal prost

1 COMMENT

  1. #growthartic

    Vor allem die Internationalisierung wird von vielen immer noch nicht als sinnvollen Hebel gesehen. Angst?

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