Meine Firma und Ich – Videokommentar: Social Media Marketing

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“Herzlich willkommen zu unserem Videokommentar.” “Unser heutiges Thema: Social Media
Marketing.” “Da weiß ich ja schon wieder gar nicht, was das heißen soll.” “Was ist da sozial dran? Da denke ich direkt: ‘Sicher, sozial und frei’ – irgend so ein Wahlkampfslogan aus den 70er Jahren.” “Also eine Facebook Firmenseite würde Ihnen bestimmt ganz gut tun.” “Ich mache meine Mailings, da habe ich schon genügend mit zu tun. Da habe ich nun wirklich keine Zeit, mich noch irgendwo bei Facebook rum zu treiben.” – “Wissen Sie, Herr Görzel, solche Briefe, solche Massenbriefe, die landen bei mir ungeöffnet im Papierkorb.” “Und denken Sie an die Rücklaufquote: 0,1% oder sowas.” – “Und wie viel Umsatz machen Sie auf Ihrer Facebook Seite? Soll ich mal schätzen?” “Null Euro.” “Ja, aber es gibt eine Fotografin, aus Brandenburg, die hat 6000 Fans und generiert 60 bis 70 Prozent ihres Umsatzes nur durch ihre Facebook-Seite.” “Also ein bisschen habe ich mich auch mal damit beschäftigt und habe mal beim bloggenden Fleischer, Herrn Friese vorbeigeguckt. Und naja, der macht auch Videos und schätzen Sie mal, welches am meisten angeklickt wurde.” “40.000 Mal: Wie er sich mit dem Messer eine Bierflasche aufmacht.” “Und darum geht es ja: es geht darum,
Aufmerksamkeit zu erzeugen.” “Aber was man nicht vergessen darf: Social Media ist extrem zeitintensiv und
braucht viel Geduld bis sich die ersten Erfolge einstellen.” “Und dann meinen Sie, ist es egal, was man da draufstellt?” “Also, man kann Fotos von kleinen Hasen
oder kleinen Hunden zum Beispiel bei Facebook veröffentlichen.” – “Herr Christ, ich traue Ihnen ja einiges zu, aber verkaufen Sie jetzt Hasen und Hunde, oder was?” “Darum geht es doch gar nicht – Es geht darum, die Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit zu generieren und
authentisch zu sein.” “Authentisch sein. Das habe ich zum Beispiel, wenn ich unter vier Augen mit meinen Kunden
spreche.” “Da brauche ich aber eine gewisse Privatheit für.” “Da will ich nicht, dass das auf so einer Seite erscheint, wo dann auch noch jeder Schmierfink irgendwelche wilden Kommentare draufhaut.” “Vielleicht kann ich Sie anders überzeugen.” “Ich habe neulich einen Artikel gelesen, das die Business-Plattform Xing viele Männer und Frauen auch zum Daten und Flirten benutzen.” – “Interessant, naja.” “Jetzt glaube ich Ihnen langsam auch, dass man mit Facebook Geld verdienen kann.” – “Ja. Bis zum nächsten Mal.” “Bis zum nächsten Mal.”

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